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Steuerstrafrecht

   Allgemein   September 21, 2015  Kommentare deaktiviert für Steuerstrafrecht

In jeder Ortschaft sind diverse fachkundige Rechtsanwälte zu finden. Es empfiehlt sich einen Fachmann aufzusuchen, da dieser über sehr viel Erfahrung und Spezialwissen verfügt. Über einen Rechtsberater kann Einsicht in die Akten beantragt werden. Die betroffene Person kann das nicht selbstständig durchführen. Angesichts der Einsichtnahme kann der Anwalt eine Strategie konstruieren. Es steht dem Betroffenen zu etwas zu sagen oder stillschweigen zu bewahren. Eine Beteiligung kann kann das Strafmaß sehr wohl positiv beeinflussen. Falls sich der Verdacht nicht bestätigt, wird das Ermittlungsverfahren eingestellt. Anderenfalls kann das Ermittlungsverfahren gegen Leistung einer Geldsumme eingestellt werden. Es ist zweckmäßig zu Beginn auf eine einvernehmliche Lösung hinzuarbeiten, so dass das Ermittlungsverfahren zügig abgeschlossen werden kann. Sonst kann ein Verfahren sehr langwierig werden. Insbesondere, weil es jede Menge Ermittlungsverfahren gibt und die Ermittlungen oftmals sehr lange fortdauern. Wenn es zu keiner Einigung kommt, dann muss ein gerichtliches Verfahren eingeleitet werden. Innerhalb des Gerichtverfahrens wird geprüft, ob eine Hinterziehung von Steuern oder eine sonstige Straftat gegeben ist. Letztendlich entscheidet der Richter durch Urteil. Dann kommt entweder eine Schuldigsprechung oder ein Freispruch oder eine Geldbuße oder die Einstellung des Gerichtsverfahrens., Zu dem Steuerstrafrecht gehören Gesetze, die Sanktionen im Hinblick auf Verstöße gegen das deutsche Steuerrecht anordnen. Was aber versteht man unter Steuern? Das Wort Steuer bedeutet Hilfe, Stütze, Abzüge. Eine exakte Begriffsbestimmung lässt sich in § 3 AO finden. Das Steuersystem ist sehr umfassend. Es gibt unterschiedliche Steuerarten. Beispielsweise: Lohnsteuer, Einkommenssteuer, Umsatzsteuer, Abgeltungssteuer, Gewerbesteuer, Ökosteuer, Tabaksteuer, Branntweinsteuer, Rennwettsteuer, Stromsteuer, Kfz-Steuer, Erbschaftssteuer, Grundsteuer, Jagdsteuer, Zweitwohnsitzsteuer, Schankerlaubnissteuer, Kirchensteuer und vieles mehr., Die Sanktionierung ist entweder Geldstrafe oder Freiheitsentzug. Dies bemisst sich nach der Höhe, dem Ausmaß und weiteren Gesichtspunkten. Steuerordnungswidrigkeiten können bloß mit einer Geldstrafe bestraft werden. Hierzu zählt zum Beispiel die Steuerverkürzung, Steuergefährdung oder anderes. Man findet auch in anderen Gesetzen steuerstrafrechtliche Vorschriften. Zum Beispiel im UStG. In den letzten Monaten haben Menschen selbst Anzeige gegen sich erhoben. In diesem Fall könnte eine Strafbefreiung erfolgen. Es ist ratsam generell einen Rechtsanwalt einzuschalten, weil das Steuerstrafrecht überaus komplex ist. Sofern jemand in die Verdächtigung der Hinterziehung der Steuern gerät, wird ein Ermittlungsverfahren eröffnet. Es wird dann geprüft, ob tatsächlich ein Verdacht gegeben ist. Die Fahnder leiten allerlei Ermittlungen ein. Hierzu gehört unter anderem die Hausdurchsuchung, die Beschlagnahmung und das Verhör von Personen. Bei der Durchsuchung können die Steuerfahnder Gegenstände und Unterlagen sicherstellen. Voraussetzung einer derartigen Durchsuchung ist immer ein richterlicher Beschluß. Anderenfalls dürfen die Beamten das Haus nicht betreten und erst Recht nichts beschlagnahmen. Wegen der hohen Anzahl an Steuerhinterziehungen nimmt die Zahl an Rechtsanwaltskanzleien zu, die sich darauf spezialisieren., Das Steuerrecht schreibt die Bestimmung und Erhebung von Steuern vor. Wenn irgendjemand gegen diese Regelungen verstößt, greift das Steuerstrafrecht. Die Vorschriften sind überwiegend in der Abgabenordnung zu finden. Im letzten Teil der Abgabenordnung sind die Steuerstraf- und Ordnungswidrigkeitenvorschriften geregelt. Dort finden sich Normen zu der Steuerhinterziehung und zur Steuerverkürzung und zusätzliche Vorschriften über das Steuerstrafrecht. Oft gibt es eine Sanktionierung wegen Steuerhinterziehung. Das heißt eine Person zahlt nicht die gesetzmäßig festgesetzte Steuerhöhe, verschweigt erhebliche Tatsachen oder macht unvollständige oder gar keine Angaben gegenüber der Behörde. Der Straftäter fertigt eine falsche oder lückenhafte Steuererklärung an oder unterlässt es komplett eine Steuererklärung fertigt überhaupt keine Steuererklärung an.

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