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Steuerberater Hamburg

   Allgemein   Dezember 3, 2015  Kommentare deaktiviert für Steuerberater Hamburg

Die Berufsbezeichnung Steuerberater heißt: Eine Beschäftigung als Berater in Steuerangelegenheiten zu haben. Der Berater befasst sich mit steuerrechtlichen und daneben mit volkswirtschaftlichen Fragen. Berater unterstützen bei der Fertigung einer Steuererklärung. Bei Bedarf übernimmt ein Berater die komplette Steuerangelegenheit. Demzufolge braucht man sich überhaupt nicht mehr mit der komplexen Materie auseinanderzusetzen. Die Aufgabe übernimmt sodann ein Fachmann. Zu den weiteren Aufgabengebieten des Steuerberaters zählen die Erstellung von Jahresbilanzen, die Erstellung der Buchführung, Überprüfung von Bescheiden der Steuerbehörde sowie gerichtliche Vertretung bei Auseinandersetzungen mit dem Finanzamt. Ein steuerlicher Berater übernimmt für Betriebe oft die Buchführung, Lohn- und Gehaltsabrechnung, Beratungsgespräche im Bezug auf das Rechnungswesen und der Vermögensverwaltung, sowie Beantwortung von betriebswirtschaftlichen Fragestellungen. Zusätzlich darf der steuerliche Berater sogar die Insolvenzabwicklung und Auflösung eines Betriebes durchführen. Des Weiteren sind Aufsichtsratstätigkeit, Betriebsberatung, vormundschaftliche und treuhänderische Aufgaben machbar. Das Tätigkeitsfeld des Steuerberaters ist jedoch beschränkt und darf nicht darüber hinausgehen. Die weiterführende Beratungsleistung darf zum Beispiel nur durch einen Rechtsanwalt erfolgen. Um die Arbeit eines Steuerberaters auszuüben hat jeder eine Steuerprüfung abzulegen und muss eine Zulassung beantragen. Die Genehmigung kann über ein Studium an einer Hochschule erfolgen. Anforderung ist ein betriebswissenschaftlicher oder rechtswissenschaftlicher Hochschulabschluss. Danach erfolgt eine praktische Betätigung auf dem Gebiet des Steuerrechts. Der Zeitraum dieser Betätigung bemisst sich nach der zuvor geleisteten Studiumslänge. Bei min. acht Semestern sind zwei Jahre vorgeschrieben. Bei weniger als acht Semestern müssen 3 Jahre praktische Lehre absolviert werden. Der zweite Weg zur Zulassung ist eine kaufmännische Ausbildung. Nach der kaufmännischen Ausbildung braucht man zehn Jahre Arbeitserfahrung bevor man die Steuerberaterzulassung bekommt. Die Prüfung setzt sich zusammen aus drei schriftlichen Arbeiten und einem mündlichen Leistungsnachweis. Relevante Prüfungsschwerpunkte sind unter anderem: Verfahrensrecht, Steuern vom Einkommen und Ertrag, Grundsteuer, Verkehrssteuer, Betriebswirtschaftslehre und Rechnungswesen, VWL und Berufsrecht, Allgemeines Zivilrecht, Grundzüge des Zollrechts und Recht der Europäischen Gemeinschaft. Grundsätzlich sind drei Arbeiten aus den genannten Themengebieten zu schreiben. Die mündliche Prüfung besteht aus einem Vortrag und 6 zusätzlichen Prüfungen. Nach dem Bestehen der Prüfungen ist erst eine Bestellung als Steuerberater ausführbar. Eine Ernennung ist ebenfalls von der persönlichen Befähigung des Betroffenen abhängig. Die Bestellung geschieht schließlich durch die Steuerberaterkammer. Jeder erhält eine Berufsurkunde und kann sodann nach allem als Steuerberater angestellt werden. Es besteht die Option sich selbstständig zu machen um selber ein Betrieb zu führen oder man tritt einer Gesellschaft bei. Das geht z.B. in Form einer Sozietät als GbR, Partnergesellschaft, Bürogemeinschaft, KG, offene Handelsgesellschaft oder einer GmbH & Co.KG. Nicht zu verwechseln ist der Steuerberater mit einem Anwalt, der einen Fachanwalt für Steuerrecht hat. Der Rechtsanwalt kann nur Beratung erbringen, aber nicht die Aufgaben eines Beraters übernehmen. Alle tätigen Steuerberater sind in einem öffentlichen Verzeichnis aufgeführt. Aktuell sind beinah vierundneunzigtausend steuerliche Berater in Deutschland zugelassen. Die Anzahl ist 2014 auf 1,7 Prozent angestiegen. Die große Zahl an Steuerberatern ist ein Symbol für das hohe Bedürfnis an Steuerberatern. Aufgrund der vielfältigen Probleme im Steuerrecht geben zahlreiche Menschen und vor allem Betriebe die Angelegenheit an einen Fachmann ab. Die Steuerberater haben ein hohes Spezialwissen und haben zusätzlich jahrelange Übung auf dem Spezialgebiet. Für die allermeisten Probleme wissen die Steuerberater ein Lösungskonzept. Im Zusammenhang mit erheblichen Steuerschwierigkeiten empfiehlt es sich einen Steuerberater aufzusuchen.

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