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Hamburg Steuerberater

   Allgemein   September 22, 2015  Kommentare deaktiviert für Hamburg Steuerberater

Die Berufsbezeichnung Steuerberater heißt: Einen Beruf als Ratgeber in Steuersachen zu haben. Ein Berater befasst sich überwiegend mit steuerrechtlichen und zusätzlich mit volkswirtschaftlichen Aufgaben. Steuerberater helfen bei der Fertigung einer Steuererklärung. Auf Nachfrage bearbeitet der Berater den vollständigen Steuervorgang. Dadurch muss man sich nicht mit der komplexen Thematik zu beschäftigen. Diese Angelegenheit übernimmt dann ein Fachmann. Zu den weiteren Sachbereichen eines Steuerberaters gehören die Herstellung von Jahresbilanzen, die Anfertigung von Buchführungen, Überprüfung der Steuerbescheide sowie gerichtliche Vertretung bei Auseinandersetzungen mit der Finanzbehörde. Ein steuerlicher Berater bearbeitet für Betriebe oftmals die Geschäftsbuchhaltung, Lohn- und Gehaltsabrechnung, Beratungsleistungen im Bezug auf das Rechnungswesen und der Vermögensverwaltung, und Beantwortung von betriebswirtschaftlichen Fragestellungen. Zusätzlich kann der Steuerberater auch die Insolvenzverwaltung und Abwicklung eines Betriebes durchführen. Ebenso sind Aufsichtsratstätigkeit, Rating-Beratung, vormundschaftliche und treuhänderische Aufgabengebiete machbar. Der Arbeitsbereich des Steuerberaters ist aber begrenzt und darf nicht über die Grenzen hinausgehen. Die weiterführende Beratung darf z.B. lediglich durch einen Anwalt erfolgen. Um den Beruf eines Steuerberaters auszuüben muss jeder eine Steuerprüfung absolvieren und als Steuerberater rechtmäßig zugelassen worden sein. Die Berechtigung kann über ein Hochschulstudium erfolgen. Anforderung ist ein wirtschaftswissenschaftlicher oder rechtswissenschaftlicher Hochschulabschluss. Anschließend erfolgt eine praktische Tätigkeit auf dem Gebiet des Steuerrechts. Die Dauer der Betätigung bemisst sich nach der im Vorfeld geleisteten Studienzeit. Bei min. acht Semestern sind zwei Jahre unumgänglich. Bei weniger als 4 Jahren müssen drei Jahre praktische Ausbildung geleistet werden. Der andere Weg zur Steuerzulassung erfolgt über eine kaufmännische Ausbildung. Nach dem Abschluss der kaufmännischen Lehre braucht man zehn Jahre Berufserfahrung bevor man eine Zulassung als Steuerberater kriegt. Die Prüfung setzt sich zusammen aus einem schriftlichen Teil und einer mündlichen Prüfung. Relevante Prüfungsschwerpunkte sind unter anderem: steuerliches Verfahrensrecht, Steuern vom Einkommen und Ertrag, Erbschaftssteuer, Verbrauchersteuer, Betriebswirtschaft und Rechnungswesen, VWL und Insolvenzrecht, Allgemeines Zivilrecht, Grundzüge des Zollrechts und Recht der Europäischen Gemeinschaft. Grundsätzlich sind 3 Arbeiten aus den genannten Gebieten zu schreiben. Der mündliche Teil der Prüfung setzt sich zusammen aus einem Vortrag und 6 zusätzlichen Prüfungsteilen. Nach dem Bestehen der Prüfungen ist erst eine Ernennung als Steuerberater ausführbar. Eine Bestellung ist ebenso von der persönlichen Befähigung des Prüflings abhängig. Die Bestellung erfolgt schließlich durch die Steuerberaterkammer. Man erhält eine Urkunde und kann sodann nach allem als Steuerberater beschäftigt werden. Man kann sich als Steuerberater selbstständig machen um selber ein Betrieb zu leiten oder man schließt sich zusammen. Das geht zum Beispiel in Form einer Sozietät als GbR, Partnergesellschaft, Bürogemeinschaft, KG, offene Handelsgesellschaft oder einer GmbH & Co.KG. Nicht zu verwechseln ist der Steuerberater mit einem Anwalt, der einen Fachanwalt für Steuerrecht hat. Der Rechtsanwalt kann nur rechtliche Beratung erbringen, jedoch nicht die komplette Tätigkeit eines Steuerberaters übernehmen. Alle zugelassenen Steuerberater sind in einem Verzeichnis, was jedermann zugänglich ist, aufgeführt. Derzeit sind so gut wie 94.000 Steuerberater in in der Bundesrepublik Deutschland zugelassen. Die Anzahl ist im Jahr 2014 auf 1,7 Prozent angestiegen. Die große Zahl an Steuerberatern ist ein Zeichen für das hohe Bedürfnis an steuerlichen Beratern. Aufgrund der vielfältigen Schwierigkeiten im Steuergesetz geben viele Menschen und speziell Firmen die Angelegenheit an einen Experte ab. Die Steuerberater haben ein hohes Expertenwissen und haben zusätzlich jahrelange Übung auf dem Spezialgebiet. Für die meisten Probleme wissen die steuerlichen Berater ein Lösungskonzept. Bei umfassenden Steuerschwierigkeiten empfiehlt es sich einen Berater zu beauftragen.

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